Über mich

Guten Tag!

Es freut mich, dass Sie Interesse an meiner Person haben!

Als freie Journalistin bin ich recht breit aufgestellt – was selbst gewählt ist, weil es so fürchterlich viele spannende Dinge in dieser Welt gibt. Vor allem aber bin ich als investigative Journalistin und Rechercheurin von Berlin aus tätig.

Seit 2006 arbeite ich als freie Journalistin, unter anderem für die ZEIT und die FAZ. Vor etwa drei Jahren habe ich mich überdies ins Medium Radio verliebt. Radiobeiträge habe ich bisher beim SWR2, Deutschlandfunk Kultur und NDR Info veröffentlicht.

Ursprünglich habe ich viel zu Management- und Campusthemen geschrieben. Heute konzentriere ich mich auf investigative Recherchen in den Bereichen Nationale Sicherheit, Terrorismus, mit einem Fokus auf finanzielle Verflechtungen. Auch die Hackerszene interessiert mich und das Thema Verschlüsselung. Immer wieder arbeite ich außerdem zu Biomedizin und Tierversuchen. In der Vergangenheit habe ich viel zur (katholischen) Kirche gearbeitet (u.a. sexueller Missbrauch und finanzielle Struktur).

Neben den journalistischen Projekten arbeite ich auch für Unternehmen als Rechercheurin, momentan vor allem im Filmbereich, zum Thema Terrorismus.

Künstlerisch bin ich als Librettistin tätig und arbeite seit einer gefühlten Ewigkeit an einem Kinder- und einem Jugendbuch – mit dem festen Vorsatz diese Projekte 2020 zu publizieren.

Ich arbeite in Deutsch und Englisch, Spanisch spreche ich fließend.

Persönlich bin ich davon überzeugt, dass im Leben darum geht Freundlichkeit, Mitgefühl und Mut zu kultivieren.

Ich liebe es durch meine Arbeit spannende Leute zu treffen; Menschen, die etwas wagen und die nicht einfach nur das tun, was leicht und bequem ist – sondern das, was sie für richtig halten – selbst wenn es für sie persönlich zum Nachteil gereichen könnte. Das können Unternehmerinnen, Staatsanwälte oder die Sozialarbeiterin sein. Auch fallen Informanten oft unter diese Kategorie (wenn auch nicht immer!). Bei all den negativen Schlagzeilen (und auch meinen oft nicht allzu positiven Themen von z.B. politischen Morden oder Folter und Fanatismus) fällt mir doch immer wieder auf, wie viele Menschen ihren Job gutmachen (wollen… zumindest) und unsere Gesellschaft mit ihrer Kreativität und ihrem Engagement bereichern.

Privat bin ich regelmäßig auf der Yoga-Matte, meditiere, weil es sich mit einem klaren Kopf besser denkt; gehe mit meinem Hund in der Natur spazieren und verbringe mit meiner Tochter Zeit – besonders gern am Meer, auf dem Pferderücken oder beim Backen eines veganen triple chocolate cake.

 

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Kurzer C.V.

Geboren 1980 in Kiel, Schleswig-Holstein, Deutschland

Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin, Diplom Sozialwissenschaften

Seit 2006 Arbeit als freie Journalistin und Rechercheurin

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Eine Anmerkung

Wenn man meinen Namen im Internet sucht, kommt man schnell auf eine Namensvetterin, die ein Schwangerschaftsbuch geschrieben hat. Das Buch ist sicherlich sehr gut, aber zutun hat diese Dame mit mir nichts.

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Fotos

Alle Fotos von mir auf dieser Webseite sind von der Fotografin Laura Mar Roselló Paz. Sie ist in erster Linie Reportagefotografin, macht aber auch andere hervorragende Fotos. Bitte besuchen Sie ihre Webseite: http://www.lauramar.com

11 thoughts on “Über mich

  1. Hallo Anna,
    ich habe gerade Ihren Tango-Artikel im faz.net gelesen, wollte aber dort nicht darüber herfallen. Ist ja auch gar nicht schlecht geschrieben, und wahrscheinlich müssen Journalisten immer in dieser “flotten” Schreibe schreiben und die alten Klischees repetieren. Allerdings tut es weh, wenn man zum 100. mal lesen muss, die Milonga sei die schnelle fröhliche Variante des Tangos. Variante stimmt. Schnell stimmt häufig. Fröhlich stimmt manchmal. Das alles trifft aber genauso
    auf den Tango zu. Es gibt sehr schnelle Tangos, die zuweilen sogar explizit als Tango Milonga
    bezeichnet werden, und es gibt auch fröhliche Tangos (Garufa). Aber beides ist für den Tango nicht typisch und für die Milonga nicht die Regel. Die Milonga Triste beschreibt eine Tragödie, ihre Musik ist langsam (von Piana mit „Moderato“ überschrieben). Und es gibt etliche andere langsame Milongas. Die Milonga „Luna“ (von Manzi) beweint den Tod der Geliebten. Und damit schliesst sich der Kreis. Milonga ist Tango, und zwar seine historisierende Variante, die häufig in der Sprache seiner Texte und
    mit dem einfach strukturierten, schnelleren 2/4 Takt an die Frühform von Tango und Milonga erinnert.
    Bitte nehmen Sie meine Einlassung nicht als Klugscheisserei, aber solche Artikel wie der Ihre gibt es schon so wahnsinnig viele. Da hätte man sich, gerade in der FAZ, mal einen wenigstens ein kleines bisschen tiefgründigeren und fundierteren Bericht gewünscht. Ach, noch was, mit “propos” meinen Sie sicher die “Piropos”, aber Druckfehler kommen vor. Macht nichts.
    Herzlichen Gruss
    Eckart Haerter

    1. Lieber Herr Haerter,

      ich hatte irgendwie im Kopf, dass ich Ihnen schon längst auf Ihren netten Kommentar geantwortet zu haben! Ich hoffe, ich habe das bereits per Mail im vergangenen Jahr getan. Ansonsten: Verzeihen Sie bitte!
      Hier auf jeden Fall noch einmal ein paar Gedanken “öffentlich” zu Ihrem Kommentar:

      Ich habe ein paar Jahre recht intensiv in Buenos Aires und Berlin Tango getanzt. Unter der Milonga wird in der “Milonga” (also dem Ort, wo getanzt wird) meiner Erfahrung nach vor allem die fröhlichere, schnellere Variante verstanden – und so wird sie auch gespielt. In jedem Fall habe ich den Artikel von der Seite einer Tänzerin (ehemals affeccionada.. (: ) geschrieben, nicht aus der musiktheoretischen. Es ging mir darum vor allem die Atmosphäre zu beschreiben und wie sich Tangotanzen “anfühlt”.

      Beste Grüße! acl

      P.S.: Klar: Priopos (:

  2. Hallo Frau Kollegin,

    lassen Sie mich bitte wissen, wenn Sie den CERN-Beitrag einstellen, auf FAZ.net ist der nur verkürzt zugänglich. Ich würde Ihren Beitrag gern auf mein facebook linken. Ich war im Sommer am CERN, um für eine hitec – Doku drehen. Allerdings nicht über LHC. Gruss und alles Gute. Michael Hänel

  3. Sehr geehrte Frau Loll! Hallo Anna!

    Schreiben Sie doch mal die Serie – es waren wohl vier Filme “Die Welt in zwanzig Jahren” – fort …gedreht im öffentlichrechtlichen Fernsehen mit den Themen Hunger und Krieg und soweiter und etc mit Absichten und Plänen wer wann überhaupt nicht mehr hungern soll. Befragen Sie die Überlebenden … ich habe die Filme – aber in der Schule. Ich bin quasi Lehrer.

    Unter den Journalisten mag ich den Thomas Steinfeld SZ besonders sein kleiner Artikel zu Winnenden … Bis dann mal Bernhard Schulz

    Gefunden habe ich Sie über Facebook …

    1. Lieber Herr Schulz,

      tut mir leid, ich antworte Ihnen wirklich unverzeihlich spät. Angesichts von viel Arbeit kommt mein Blog zu oft zu kurz.

      Vielen Dank für Ihre Idee – allerdings: so ganz mein Metier ist das noch nicht, Filme fortzuschreiben! Wenn auch es natürlich ein sehr wichtiges Thema ist. Wen meinen Sie denn mit “die Überlebenden”?

  4. Schade dass sie sich für so einen Artikel wie im Spiegel einspannen lassen.
    Der Artikel beinhaltet keine Information bis auf dass es keine gibt.
    Dann kommt immer mal wieder Chef-Atheist Frerk (teilweise als Kirchenexperte oder Politikwissenschaftler) zu Wort.
    Tendenziös, einseitig geschriebenes Journalistisches Artmutszeugnis.
    Aber immerhin im Spiegel

    1. Sehr geehrter Guido,

      danke für Ihren Kommentar!

      Ich bin allerdings nicht Ihrer Meinung – ich denke schon, dass unser Artikel eine ganze Menge Information beinhaltet! Sonst hätte ich ihn natürlich nicht geschrieben.

      – Sicherlich aber nicht genug, da haben Sie Recht. Das liegt aber nicht in erster Linie an uns Journalisten, sondern an der Katholischen Kirche, die ihre Vermögenshaushalte nicht offenlegt.

      Herr Frerk ist die maßgebliche Person, die sich in Deutschland mit dem Thema Kirchen und Finanzen beschäftigt. Deswegen muss er natürlich erwähnt werden. Hätte man offizielle Zahlen von der Kirche, wäre das alles nicht notwendig.

      Ach – und keine Sorge, ich lasse mich nicht einspannen. Der Artikel ist maßgeblich aufgrund von meinen Recherchen entstanden. Dass der bischöfliche Stuhl in der Regel sein Vermögen gut versteckt, weiß ich aus informierter Quelle, seien Sie sich versichert!

      Beste Grüße, acl

  5. Liebe Frau Loll,

    jetzt würde mich doch mal ihre eigene Beziehung zur Kirche interessieren. Nachdem Sie im Spiegel nun gut “zugelangt” haben, muss da ja irgendwo eine negative Aufladung sein, oder? Wenn Sie Bischof Tebartz-van Elst in seinem Wesen so aufregt (oder zumindest sein BMW), würde mich doch interessieren, an welcher Stelle Sie so an der Kirche – und ihren Repräsentanten – leiden. Irgendetwas schlecht zu finden, mit dem man nichts zu tun hat, ist zwar gängige Praxis im Journalismus, interessiert aber die die es wirklich betrifft nicht sonderlich.

    Freue mich auf Ihre konstruktive Antwort

    Martin Theus

    1. Sehr geehrter Herr Theus,

      vielen Dank für Ihre Nachricht.

      Ich fühle mich nicht “negativ aufgeladen” und verspüre auch keinen grundlegenden Missmut gegenüber der katholischen Kirche. Seine Exzellenz der Bischof Tebartz-van Elst regt mich persönlich genauso wenig auf wie sein BMW. Es ist nur ein Bild, das wir benutzen, um die Situation zu beschreiben, wie sie uns sich im Bistum Limburg dargestellt hat. Der Bischof scheint mir in vieler Hinsicht ein kluger Mann mit ausgefeilten theologischen Positionen und sicher gutem Willen, etwas Gutes für seine Kirche zu leisten. Doch herrscht in seinem Bistum ein großer Unmut über seinen Kurs, viele sehen sich nicht fair und menschlich behandelt. Das sind nicht zwei oder drei Leute, von denen ich hier spreche, sondern noch viele mehr. Die meisten trauen sich nur nichts zu sagen, weil sie Angst haben. Angst um ihren Job, Angst vor sozialer Ausgrenzung, weil sie sich gegen die kirchliche Obrigkeit stellen. Dies war der Anlass zu einem kritischen Bericht, nicht eine persönliche Neigung, die Sie mir unterstellen. Der Job eines Journalisten ist es kritisch zu berichten, wenn es Kritik gibt. Es geht nicht darum einfach etwas per se schlecht zu finden oder “zuzulangen”.
      Ich denke, dass die katholische Kirche sehr viel Potential hat Großartiges zu unserer Gesellschaft beizutragen. Das wird an vielen Stellen gemacht. An anderen aber ist der Auftritt der Kirche zu kritisieren.
      Generell beobachte ich leider, dass es einen Abschottungsprozess nach außen gibt, dass moderne Werte und Mitbestimmung nicht gerade hochgehalten werden und reaktionäre, illiberale Gruppierungen stärker gefördert werden als modern orientierte Katholiken. Das finde ich persönlich tatsächlich bedenklich. Auf dem Boden der Nächstenliebe könnte man vielleicht auch einen ganz anderen Weg einschlagen.

      Freundliche Grüße, Anna Catherin Loll

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